WSPA Deutschland - Tiere in Not Katastrophen Blog

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Neuigkeiten aus Brasilien

Wie wir bereits in einem früheren Blogeintrag erwähnt haben, waren zwei unserer erfahrensten Ärzte, Dr. Juan Carlos Murillo und Dr. Sergio Vasquez, seit Sonntag, den 8. Januar in Brasilien, um die Lage der Tiere in der überfluteten Region zu bewerten.

Zu Beginn der Reise entschied sich unser Team, eine Nachricht über 335 Radiostationen senden zu lassen: Das sogenannte Public Service Announcement (PSA) sollte die Brasilianer daran erinnern, ihre Tiere zu evakuieren. Es wurden praktische Tipps für die sichere Unterbringung der Tiere gegeben.

Später sind unsere Ärzte nach Belo Horizonte gereist. Dort trafen sie Franklin Olivera, einen Mitarbeiter der Partnerorganisation „Amigos dos Bichos“. In ihrem Gespräch ging es um die Planung vor Ort, um Tieren in Not bestmöglich und schnell zu helfen.

Das Team fuhr weiter in die Mario Campos Region: Auf ihrem Weg passierten sie die Städte Juatuba und Mario Campos: Dort hat sich die Lage inzwischen halbwegs normalisiert. Die Leute gehen wieder ihrem Alltag nach. Der Fluss Paraopeba ist auf Normallevel gesunken. Nur noch Wasserschäden an Häuserwänden erinnern an die Flut.

In Not waren in erster Linie Haustiere: Sie wurden von ihren Besitzern zurück gelassen, als sie ihre Häuser verließen. Viele Nutztiere hingegen wurden von ihren Besitzern auf höher gelegenes Land gebracht, wo sie vor ansteigendem Wasser geschützt waren.

Die WSPA hat die Auslieferung von Futter für Haus- und Nutztiere in die am stärksten betroffenen Regionen veranlasst. Am Wochenende sind unsere Mitarbeiter wieder aus Brasilien zurückgekehrt. Nun werden wir weitere Hilfsmaßnahmen in Angriff nehmen. Natürlich werden wir an dieser Stelle darüber berichten.

Klicken Sie hier, wenn sie die Public Service Announcement hören wollen >>

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 17. Januar 12 um 09:49 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Haiti: 12. Januar 2010 – 12. Januar 2012

WIR ERINNERN UNS

Wir erinnern uns... noch genau an das schaurige Gefühl, welches die Schmerzen und der Tod für jede Familie mit sich brachten.
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Wir erinnern uns... noch genau an die zwei Hunde in Petion Ville, die wochenlang darauf gewartet haben, dass ihre Besitzer wieder kommen bevor wir erfuhren das deren Häuser vollständig zerstört wurden.
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Wir erinnern uns... noch genau daran, wie schwer es war einem kleinen Jungen namens Sylvaince zu erklären warum seine kleine geliebte Katze verschwunden war.
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Wir erinnern uns... noch genau an die vielen Tiere, die von den hart arbeitenden „ARCH“ Mitarbeitern versorgt und geimpft wurden.
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An all das erinnern wir uns noch.

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 13. Januar 12 um 11:27 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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2012 – ein schwieriger Anfang

Das Jahr 2011 war schwierig für unser globales Katastropheneinsatzteam. Aber es ist auch schön, zurückzuschauen und zu sehen, was für Erfolge wir erzielt haben: Allein im letzten Jahr haben die Katastropheneinsatzteams der WSPA auf der ganzen Welt mehr als 240.000 Tieren in elf Ländern geholfen.

Wir konnten so viele Tieren retten: Rinder, Büffel, Schweine, Schafe, Ziege, Kamele, Esel, Pferde, Hühner, aber auch Haustiere wie Kaninchen, Katzen und Hunde.

Wir waren in Brasilien, Kolumbien, Sri Lanka, Ägypten, Bolivien, Japan, Thailand, Argentinien, Indien, Vietnam und Kenia. Unsere regelmäßigen Leser haben mit gefiebert und uns auf dem Katastrophenblog dabei begleitet.

Obwohl das Jahr 2012 noch jung ist, hat es schon stürmisch begonnen: Glücklicherweise nicht mit einer so schlimmen Katastrophe wie dem Erdbeben, das Haiti am 12. Januar 2010 heimsuchte.

Unser Katastrophenteam aus Costa Rica hat diesen Januar auf die Überschwemmungen in Brasilien reagiert: Es gab schwere Regenfälle und Erdrutsche im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Auch im Bundesstaat Rio de Janeiro herrscht noch immer Alarmzustand, besonders betroffen ist die Gegend von Sierra do Organs.
 
In Minas Gerais ist die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf acht gestiegen. Über die Ufer getretene Flüsse und Erdrutsche haben mehrere Bundesautobahnen blockiert. Es war extrem schwierig, Hilfslieferungen und Rettungsteams in die zerstörten Gebiete zu schicken. 108 Gemeinden wurden innerhalb der letzten zwei Wochen von Böen und Hochwasser heimgesucht. In der Hälfte dieser Gemeinden wurde der Notstand ausgerufen. 2,1 Millionen Menschen sind von den Unwettern betroffen.

Dr. Juan Carlos Murillo und Dr. Sergio Vasquez sind erfahren im Katastropheneinsatz. Seit dem 8. Januar sind sie in Brasilien: Sie prüfen, wie es den Tieren im Überschwemmungsgebiet geht. Sie ahnten, dass sie auf viele verlassener Tiere treffen würden. Deshalb haben sie große Mengen an Trockenmischfutter und Erste-Hilfe-Ausrüstungen mitgebracht.

Sobald die Berichte unserer Mitarbeiter vor Ort eingehen, werden wir Sie informieren – hier und über Twitter.

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 13. Januar 12 um 11:07 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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WSPA bewertet die Situation in den überfluteten Gegenden im Norden Costa Ricas

Ein Sturm hatte Mitte Dezember für starken Regen auf Costa Rica gesorgt. Besonders betroffen war die nördliche Region der Insel. Innerhalb von zwei Tagen machte sich ein WSPA-Team auf, um die Situation vor Ort einzuschätzen.

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Nach Ankunft des Teams am 15. Dezember wurde ein Treffen mit dem lokalen Tierschutzbund (SENASA) und dem Zivilschutz organisiert. Dabei wurde unser Team über die Lage informiert und sicherte seine volle Unterstützung bei den Rettungsmaßnahmen zu. SENASA und der Zivilschutz hatten bereits die am stärksten betroffenen Kommunen entlang des Flusses Sarapiquí lokalisiert.

Nach der Lagebesprechung fuhr unser Team, zusammen mit Mitgliedern von SENASA, in die betroffenen Gegenden, um die Familien vor Ort zu besuchen. Während der Fahrt konnte man bereits erkennen, dass die meisten der Tiere die Flut überlebt hatten. Trotzdem war klar, dass die darauffolgenden 15-30 Tage schwierig werden würden, da ein Großteil der Nahrung bei der Flut vernichtet wurde.  „Der Regen und die überfluteten Flüsse sind nach solch einer Katastrophe nicht die einzigen Probleme für Mensch und Tier: Auch knapp gewordene Nahrungsressourcen für die Tiere und die erhöhte Infektionsgefahr stellen zwei wesentliche Schwierigkeiten dar“,  berichtete der leitende Arzt des WSPA Katastrophenhilfeteams Dr. Vásquez.

Wspa-Costa-Rica-flutWährend das Team mit dem Boot unterwegs war, bemerkte es eine im Fluss schwimmende Kuh. Dr. Vásquez erklärte uns, dass die Tiere durch die Strömung immer weiter in die Mitte des Flusses getrieben werden, wo sie dann, erschöpft vom Schwimmen, ertrinken. Das Team musste es schaffen die Kuh an den Rand des Flusses zu bewegen. Mit Hilfe des Bootes gelang es letztendlich das Tier ans Ufer zu lenken. „Eine Rettung, ohne das Tier zu berühren“ ist nach Dr. Vásquez „der beste Weg überhaupt“.

Am zweiten und letzten Tag der Reise machte sich das Team auf zu den Gemeinden, die immer noch über Land zu erreichen waren. Hier ist es wichtig die Tiere medizinisch und die Menschen mit Notfallpaketen zu versorgen. Mitarbeiter von SENASA werden uns bei der Verteilung der Lieferungen vor Ort unterstützen. Schätzungsweise werden wir ungefähr 2000 Tiere versorgen können.

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 12. Januar 12 um 11:05 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Neues von den Hilfsarbeiten in Thailand

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Die Hilfsarbeiten in Thailand dauern an: Die WSPA hat bereits 56 Tonnen Futter ausgeliefert. Darüber hinaus haben wir Elektrozäune, Medizin und Utensilien für die tierärztliche Versorgung in die Tierunterkünfte gebracht.

Steven Clegg, Asia-Pacific`s Disaster Response Team Leader der WSPA, berichtet über die zweite Phase der Hilfsarbeiten: „Am 29. November hat die WSPA zwei Rettungsteams zu den Auffangstationen geschickt. Das erste Team ist zum Thamma Sukjai Tempel in die Pathumthani Provinz gefahren, um die Tiere dort mit einer Tonne Hundefutter und 300 Kilogramm Katzenfutter zu versorgen. Auch die benötigten Medikamente und medizinischen Geräte haben wir dorthin transportiert. Wir standen bis zur Brust im Wasser! In dem Tempel wurden monatelang über 200 Hunde beherbergt und betreut.

Das zweite Team besuchte eine Auffangstation im Chean Wattana District. Diese hatte rund 250 Tiere aufgenommen. Die WSPA-Helfer brachten eine Tonne Hundefutter und 200 Kilogramm Katzenfutter sowie benötigte Medikamente. Danach belieferten wir ein anderes Notlager mit zusätzlichen 500 Kilogramm Hundefutter, 200 Kilogramm Katzenfutter und 20 Liter Desinfektionsmitteln. All dies war wichtig, um die Tiere weiterhin bestmöglich zu versorgen.“

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 06. Dezember 11 um 16:12 Uhr | Permalink | Kommentare (1)

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Flutkatastrophe in Thailand: WSPA vor Ort, um den Tieren zu helfen

Thailand ist von der schlimmsten Flutkatastrophe seit Jahrzehnten betroffen. Die WSPA hat jetzt Gegenden untersucht, wo Hilfe am nötigsten gebraucht wird. Wir traten mit den anderen Organisationen vor Ort in Kontakt: Der SOI Dogs Foundation und der WFFT halfen wir mit Futter und mobilen Zwingern aus.

Wir sind in Thailand vorgegangen, wie es sich auch in der Vergangenheit immer wieder bewährt hat: Zunächst haben wir in der besonders kritischen Phase, direkt nach der Flut, erst einmal die Tiere gerettet, gefüttert und versorgt. Bislang haben wir 6.000 Tieren geholfen. Gleichzeitig arbeiteten wir mit der Regierung zusammen und unterstützen lokale Tierschutzorganisationen bei ihren Hilfeleistungen.

Das Departement of Livestock and Development (DLD) der thailändischen Regierung koordiniert die Hilfe. Die Zusammenarbeit mit der DLD ist von großer Bedeutung, weil wir so sicherstellen können, dass einem Großteil der Tiere geholfen wird.

Nach der kritischen ersten Phase sind wir dazu übergegangen, die Bedingungen in den Notunterkünften zu verbessern. Weiterhin haben wir bedürftige Tiere gefüttert. Wir möchten in den kommenden Wochen noch mindestens 4.000 Haustiere und den Rinder in der Pitchi Province helfen.

Por Thrisadee Sahawong, ein berühmter thailändischer Schauspieler, hat uns bereits bei vergangenen Kampangen unterstützt. Er hat von unseren Hilfsarbeiten gehört und wollte sofort helfen. Er schloss sich gleich dem WSPA-Team an und half tatkräftig bei der Auslieferung von 5 Tonnen Futter.

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 21. November 11 um 10:49 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Naturkatastrophen in Zentralamerika und Mexiko: Prävention mindert Schäden

Wspa-blog-katastrophenhilfe-mexicoUnsere Katastrophenhilfeteams sahen schreckliche Verwüstungen in Guatemala, El Salvador und Costa Rica. Auch die mexikanische Pazifikküste wurde nicht von den Überschwemmungen verschont. In den betroffenen Gegenden in Zentralamerika sind bis zu sechzig Prozent der Nutztiere betroffen.

Nachdem sich die Flut zurückgezogen hat, wird das Ausmaß der Zerstörung offensichtlich. Unsere Teams beginnen sofort mit den Aufräumarbeiten. Es bedarf an Umbauten in den Dörfern und im Weideland, um den Schutz der Tiere in Zukunft zu erhöhen.

Wir haben bereits viele Tiere in höher gelegene Gebiete evakuiert. Durch das verlorene Weideland kann es allerdings zu einem Futternotstand kommen. Aus diesem Grund wird die WSPA längerfristig in Bereitschaft bleiben. Auch, weil es jederzeit zu einer erneuten Überschwemmungen kommen kann.

Die WSPA wird in diesem Monat eine Zählung aller Nutztiere der zentralamerikanischen Länder vornehmen. Danach können wir unsere Hilfsmaßnahmen bei Katastrophen besser planen. Außerdem schulen wir Landwirtschaftsbehörden und Universitäten in Maßnahmen zur Risikoreduzierung und Richtlinien für die Tierrettung.

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 15. November 11 um 11:15 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Neuigkeiten aus Thailand

Wir haben neue Fotos von unserem Team in Thailand erhalten auf denen man auch einige der Tiere sieht, die unser  Team gefüttert hat. Die Tiere, die man auf den Fotos sieht sind jedoch bei weitem nicht  der gesamte Umfang unserer Arbeit – Sie zeigen uns nur noch einmal mehr warum wir diese Arbeit machen.

Wie bei jeder anderen Katastrophe wurde die Arbeit der WSPA auch in Thailand stufenweise aufgebaut:  Zu Beginn der Arbeiten in Thailand haben wir zunächst eine vor Ort Analyse gemacht, um festzustellen, wo unsere Hilfe am nötigsten gebraucht wird.

Unsere Analysen haben ergeben, dass Futter für die Tiere in den Notunterkünften eines der größten Probleme war.

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Mitarbeiter der WSPA bringen die Tiere, die ursprünglich im Saunkaew Temple untergebracht waren in eine neue Notunterkunft, die sich auf einer Anhöhung befindet. Das war notwendig, weil der Tempel selbst überschwemmt war. Über 100 Hunde wurde bei dieser in ihre neue Notunterkunft gebracht.

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Die Hunde sind sehr geduldig und ruhig – vielleicht spüren sie auch die Gefahr, der sie ausgesetzt sind – als wir sie von einer Notunterkunft in die nächste bringen.

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Auch als das Wasser weiter stieg wollten einige der Tiere nicht ihr gewöhntes Zuhause verlassen. Der Wärter des Tempels, der für die Hunde eine Bezugsperson war hat der WSPA geholfen die Hunde mit Futter anzulocken.

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Die freiwilligen Helfer fanden spektakuläre Lösungen, um die Hunde sicher und trocken in ihr neues Heim zu transportieren: Plastikrohe, Käfige, Boote.

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Ein großer Käfig reicht aus, um einen ganzen Wurf Welpen in ihr neues sicheres Zuhause zu bringen.

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Als das Wasser weiter stieg waren zu viele Helfer vor Ort als das sie alle sicher mit den Booten zurück gebracht werden konnten. Unser Team brach daraufhin gemeinsam in einen großen LKW auf. Boote sind nur eine Möglichkeit, und bei weitem nicht die sicherste, die Überfluteten Gegenden zu erreichen. Unser Team ist auf alles vorbereitet und kann sich immer spontan für die sicherste Transportmöglichkeit entscheiden – LKW oder Boot. Wir werden die Auslieferungen von Futter und die Unterstützung unserer Partner vor ort in den nächsten Tagen fortsetzen.

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 14. November 11 um 13:47 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Hurrikan in Zentralamerika – WSPA-Teams schätzen das Ausmaß der Zerstörungen ein

Wspa-katastrophenhilfeWSPA-Teams vor Ort berichten über erhebliche Schäden in allen drei Ländern, die von dem Hurrikan Jova betroffen waren.

In Guatemala haben WSPA-Mitarbeiter und die Partnerorganisation ESAP die Lage in 18 Gemeinden,  in der am stärksten betroffenen Gegenden rund um Jutiapa und Santa Rosa bewertet. Die Kommunen sind stark abhängig von der Landwirtschaft und von ihren Viehbeständen. Umso dramatischer ist es, dass die landwirtschaftlichen Nutzflächen als auch die Tiere der Kommunen nach der Flut stark dezimiert worden.

Zwischen 40  bis 60 Prozent des Weidelandes sind teilweise betroffen. Es ist jedoch zu hoffen, dass die Verbreitung von Krankheiten durch vorherige Aufklärung über das lokale Radio verringert werden kann. Radiosender klären die Bewohner auf, wie sie ihr Vieh vor möglichen Infektionen schützen können.

In Costa Rica war die Guanacaste Provinz am stärksten betroffen. WSPA-Tierärzte machten sich zusammen mit den Beauftragten für Nutztiere und Landwirtschaft, ein Bild von 20 Kommunen. In manchen Gemeinden sind bis zu 60 Prozent des Viehbestandes von der Katastrophe betroffen, während fast die Hälfte der Ackerfläche zerstört wurde.

Wir halten Sie auf dem Laufenden und informieren Sie über unsere Tierschutzarbeit in Zentralamerika informieren.

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 04. November 11 um 15:54 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Hilfslieferungen in Thailand

Wspa-katastrophenhilfe-Hilfslieferungen in ThailandDie Überschwemmungen in Thailand dauern an. Das Katastropheneinsatzteam der WSPA ist ununterbrochen damit beschäftigt, Hilfslieferungen für die Haustiere der betroffenen Familien zu verteilen.

Das Rote Kreuz Thailand, welches täglich fünf Lastwagen mit Hilfsgüter an Verteilungszentren liefert, hat eine Tonne unseres Tierfutters entgegengenommen und wird es in zukünftige Auslieferungen integrieren. So wird sichergestellt, dass auch die Tiere der Familien versorgt sind.

Der Restbestand des Futters wird in einem Lager in der Chulalonkorn Universität deponiert. Von dort aus wird es durch das Thai Vet Network an die notdürftigen Tiere verteilt. Tierärzte des Netzwerks haben Zutritt zu dem Lager und werden unseren Futtervorrat bei ihren Einsätzen vor Ort verteilen. Die insgesamt 1,5 Tonnen Futter sollten für 300 bis 500 Tiere für bis zu zwei Wochen reichen – je nachdem wie die Besitzer das Futter einsetzen.

Währenddessen haben wir 75 Käfige bereitgestellt, die wir in das Petchaburi Quarantine Centre brachten. Gerettete Tiere können dadurch sicher in den Notunterkünften untergebracht werden. Die Käfige werden für die Rettungs- und Transporteinsätze der Wildlife Friends of Thailand (WFFT) genutzt und kommen circa 100 Tieren zu Gute.

Tierbesitzer werden glücklich sein zu hören, dass der WFFT jedes der geretteten Tiere fotografiert und den Fundort notiert. Das erleichtert es den Besitzern, ihr Tier zu identifizieren und wieder nach Hause zu holen.

Zehntausende Tiere sind noch in Not. Dies soll nur der Anfang der Hilfsaktionen sein und wir hoffen, noch viel Unterstützung zu leisten.

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 25. Oktober 11 um 13:56 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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