WSPA Deutschland - Tiere in Not Katastrophen Blog

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Einsatz bei der Dürre in Indien

Unser WSPA Katastropheneinsatz-Team kam am frühen Morgen im Lager für Rinder in Yeshwanth an. Dies 
ist einer der drei Orte, wo die WSPA ingesamt 9.000 Tieren während der Dürre hilft. Scon aus der
Entfernung konnte man die Geräusche der Kuhglocken hören.
1_Hansen_Lager
Hansen Thambi Prem von der WSPA im Yeshwanth Lager für Rinder in Beed, Indien
Einige Camp-Bewohner haben sich bereits um die Tiere gekümmert und gaben ihnen Rohrzucker, 
den Hauptbestandteil des Tierfutters. Menschen leben hier zusammen mit ihren Tieren, um sie
vollständig versorgen zu können. In den Lagern tummeln sich 500 bis 3.000 Rinder und Büffel. Im
Yeshwanth Lager sind es ungefähr 2.800 Tiere.

2_Vijay_Bueffel
Vijay Uttham Sabay und sein Büffel. Er schläft auf der grünen Matratze rechts im Bild.
Vijay (20 Jahre) lebt im Lager und kommt aus dem 20km entfernten Dorf Palwan. Krishna Bharat 
Katkar (18) nahm einen Fußmarsch von 17km aus dem Dorf Kahapar Panjar auf sich, um ins Lager
zu gelangen. Krishna lebt im Camp seit 15 Tagen zusammen mit seinen Eltern, den 6 Büffeln,
2 Bullen, 5 Kälbern und deren zwei Jahre altem Hund Major.

3_Krishna_Major
Krishna Bharat Katkar antwortet den Fragen von Hansen über seine Tiere während Major
ein wachsames Auge auf die Rinder und Familie hält

Die Lager der Menschen sind ähnlich ihrer Heimatdörfer aufgebaut. Kisan Maske (21) kommt auch aus Palwan und ist im Camp mit seinen zehn Rindern und Büffeln. Er ist Student und möchte einmal Regierungsmitarbeiter werden. Trotz all der Strapazen im Camp schafft er es, sich gleichzeitig um seine Tiere zu kümmern und nebenbei für sein Studium der Computerwissenschaften zu lernen. Sein Vater wird sich um die Tiere kümmern, sobald Kisan zur Uni muss, um Examen zu schreiben.
4_Kisan_Buch
Kisan Maske zeigt stolz sein Lehrbuch. In dieser Unterkunft lebt er mit seinen 10 Tieren.
Kisan und die anderen zeigten uns ihre selbstgebauten Unterkünfte für die Tiere. Diese Woche 
arbeitet die WSPA zusammen mit dem Tierkrankenhaus Beed, dem Ministerium für Tierhaltung
und Freiwilligen vor Ort um Netze zum Schutz der Menschen und Tiere bereitzustellen, die 90%
des starken Sonnenlichts abhalten. Die Fütterung mit Rohrzucker ist für die Tiere eine wichtige
Quelle an Vitamin A und hat zudem einen hohen Wassergehalt. Die fehlenden Nährstoffe und
Mineralien werden durch Zusatzfutter bereitgestellt.

Es war toll mit Kisan zu reden. Er hat uns Geräusche beigebracht, die die Menschen nutzen, um
mit ihren Tieren zu reden. Eine seiner Kühe „spricht“ Marathi. Sie ist eine schöne siebenjährige
Kuh und hört auf den Namen „Manthan“.

5_Kisan_Manthan
Kisan und Manthan
Nach dem Treffen mit Kisan, Krishna und Vijay wurde uns abermals klar, wie viele Leben durch 
die Dürre betroffen sind und wie stark diese Menschen und Tiere auf unsere Hilfe angewiesen sind.

Verfasst von Ralph Greenland - WSPA Digital Content Editor am 24. März 13 um 12:02 Uhr | Permalink | Kommentare (1)

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Projekt-Update: Die WSPA startet Langzeithilfe nach Fluten in Assam, Indien

Von Juli bis Oktober wurden viele ländliche Gebiete nahe Assam in Indien von starken Fluten überrascht. Die WSPA leistete damals Katastrophenhilfe. Jetzt, wo die schlimmsten Gefahren gebannt sind, ist unser Katastrophenhilfe-Team in die Einsatzgebiete zurückgekehrt, zusammen mit dem Tierchirurg Dr. Changmai. Wir starteten unser langfristig angelegtes Programm zur nachhaltigen Hilfe bei Katastrophen.

Rind_Besitzer
Bhigu Khonwar und sein Bulle profitieren in Zukunft durch die langfristig angelegten Maßnahmen der WSPA

Hansen Thambi Prem ist als Mitarbeiter der WSPA Indien verantwortlich für die nachhaltige Hilfe für Tiere und Menschen in Katastrophenfällen. Hansen arbeitet zusammen mit den Einheimischen und bringt ihnen mögliche Hilfsszenarien im Falle einer erneuten Katastrophe nahe. Zusammen haben sie die vergangenen Naturkatastrophen, die das Gebiet seit 1950 heimgesucht haben, erötert und analysiert. Sie haben eine Karte des Dorfes erstellt und darauf alle Häuser, Straßen, Teiche, Weiden sowie die Anzahl der Menschen und Tiere verzeichnet. Zudem haben sie einen Kalender des Jahres inklusive aller Regenperioden, Pflanz- und Erntezeiten sowie Ausbruch von Krankheiten erstellt.Training

Hansen unterrichtet die Dorfmitbewohner in Langzeithilfsmaßnahmen bei Katastrophen

Zur langfristigen Hilfe gehört auch, dass die Tiere, wie Ziegen, Bullen und Schweine gemessen werden und somit der Einfluss der Katastrophen auf die Tiere selbst untersucht und dokumentiert wird.

Vermessung Tiere
Hansen notiert die Informationen zur Gesundheit der Tiere von Bhigu Konwar

“Wir arbeiten eng mit den Gemeinden und den ansässigen Regierungen zusammen und geben ihnen konkrete Handlungsanweisungen und Werkzeuge, mit denen sie im Falle einer Katastrophe den Tieren und sich selbst helfen können. Es ist besonders wichtig, dass schnelle Hilfe im Falle einer Katastrophe geleistet wird, auch wenn nicht sofort ein Einsatzteam vor Ort ist.“, sagte Hansen.

Erkrankungen der Tiere wie Diarrhö sind gängig in dieser Region. Während unserer Zeit im Dorf, starb eine Ziege an der Erkrankung. Wir arbeiten stark daran, den Tierbesitzern, die richtigen Maßnahmen in solchen Fällen zu lehren und die zukünftige Sicherheit der Tiere so zu gewährleisten.

Abseits dieses Vorfalls sind die Tiere hier gesund. Bullen und Kühe grasen auf grünen Wiesen – solange diese nicht durch Fluten unbrauchbar gemacht werden.

Ziege_rettung
Eine Ziege wird gegen Diarrhö behandelt

Die betroffenen Gebiete leiden jedes Jahr unter starken Fluten. Die WSPA wird weiterhin mit dem Dorf und unseren Partnern im Dhemaji Distrikt zusammenarbeiten und sicherstellen, dass sie einen Hilfeplan haben, der die Tiere und Menschen bei den nächsten Fluten schützt.

Schwein
Die Schweine in den betroffenen Gebieten haben im Juli durch die WSPA Medizin und Nahrung bekommen.

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 01. November 12 um 08:55 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Gewaltsamer Angriff auf Tiere in Kenia

Für uns ist es immer tragisch, vom Leid tausender Tiere im Falle einer Naturkatastrophe zu hören. Umso schockierender ist es, wenn Tiere mutmaßlich brutal und unnötig durch Menschen gewaltsam attackiert werden. Dies war der Fall innerhalb einer Auseinandersetzung zwischen ansässiger Gemeinden im Gebiet um den Tana Delta Fluss in Kenia im letzten Monat.

Während dieses gewaltsamen Übergriffes wurden Menschen und Tiere mit Macheten und Speeren attackiert. 48 Menschen und mehr als 600 Nutztiere starben dabei. Dieser Konflikt beruht auf einer langandauerndenKenya_nutztiere1008672 Auseinandersetzung zwischen der Viehhalter-Gemeinde der ‚Orma‘ und der Landwirtschafts-Gemeinde ‚Pokomo‘ über die Regelung des Grasens der Rinder.

Die WSPA fand am Unglücksort mehrere Tiere, für die jegliche Rettung zu spät kam. Die WSPA musste leider die Besitzer dazu anweisen, diese Tiere zu schlachten und sie somit von ihrem Leid zu erlösen. Die übrigen Tiere wurden durch die WSPA medizinisch versorgt und werden sich von den Verletzungen voll erholen. Weiterhin überlies die WSPA vor ihrem Rückzug den Tieren genug Nahrung, um die Ernährung während ihrer Erholungsphase zu gewährleisten.

Verfasst von Ralph Greenland - WSPA Digital Content Editor am 09. Oktober 12 um 17:10 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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WSPA gibt Haiti neue Hoffnung

Die WSPA half fast 8,300 Tieren und deren Familien auf Haiti. Unser Katastrophenhilfe-Team ist auf der karibischen Insel im Einsatz nachdem Tropensturm ‘Isaac’ schwere Fluten und Überschwemmungen mit sich brachte. Carlos Quesada vom WSPA Katastrophenhilfe-Team berichtet.

Bauern aus den überschwemmten Gebieten in Bonga und Grand Fond kamen zum WSPA Katastrophenhilfe-Team und brachten ihre Kühe, Schweine, Pferde und Schafe mit. Diese benötigten dringend medizinische Hilfe und die Fachkenntnisse unserer Tierärzte.

„Fast alle internationalen Hilfsorganisationen helfen den Menschen auf Haiti, aber man findet kaum welche, die den Tieren helfen. Die WSPA unterstützt uns direkt im Einsatz bei den Tieren. Damit zeigt die WSPA, dass wir – Tiere und Menschen – im Inneren gleich sind“, sagte Cherilien Eliancy, leitender Tierarzt der Gemeinde Grand Fond. Sein Lachen steht für das Glück, was er empfindet, wenn er Tieren helfen kann und die Hoffnung, die er damit Tieren und auch Menschen gibt.

Joseph ist einer der Menschen, dessen Tiere durch die Fluten medizinische Hilfe dringend nötig hatten. Er brachte eines seiner Schweine zum WSPA Katastrophenhilfe-Team. Wie so viele arme Menschen auf Haiti finanziert Joseph durch Tiere seinen Lebensunterhalt und kann dadurch sich, seiner Frau und Neun Kindern Essen und Schulbildung ermöglichen.

Haiti_Mann mit Schwein

Die WSPA war beim Erdbeben 2010 eine der ersten Hilfsorganisationen, die medizinische Versorgung für die betroffenen Tiere bereitstellte. Damals haben wir mehr als 70.000 Tiere in Not behandelt, gaben den Menschen Ratschläge zur besseren Versorgung ihrer Haustiere in Katastrophenfällen und unterrichteten Tierschutz im ganzen Land. Wir halfen außerdem das Nationale Tierarzt-Labor zu reparieren und stellten 12 solar-betriebenen Kühleinheiten zur Kühlung der Medizin bereit.

„Es gibt keinen schöneren Dank für unsere Arbeit, als ein Lächeln der gütigen Einwohner Haitis und zu wissen, dass sie nun sicher in ihr Zuhause zurückkehren können und ihre Tiere geschützt sind“, sagte Juan Carlos Murillo, Tierarzt und Katastrophenhilfe-Leiter der WSPA.

Wir bleiben mit unseren Partnerorganisationen und den Menschen auf Haiti in Kontakt, um sicherzustellen, dass die Tiere und Bevölkerung die nötige Hilfe bekommen.

Verfasst von Ralph Greenland - WSPA Digital Content Editor am 11. September 12 um 12:05 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Katastrophenhilfe für 7.500 Hunde und Katzen auf den Philippinen

Das WSPA Katastrophenhilfe-Team hilft den Tieren auf den Philipinen. Die Straßen in Angono, einem kleinen Dorf des Stadtstaates Manila, sind mit provisorischen Holzblanken bebaut, damit man sich in dem überfluteten Gebiet fortbewegen kann. Die Blanken schützen die Menschen und Tiere zumindest teilweise vor dem stinkenden Abwasser, was nun in den Straßen steht und gegen die Häuserwände drückt.

Moskito-Larven und Barsche schwimmen durch das Wasser, wo vorher Gehwege waren. Die Menschen und ihre Tiere balancieren vorsichtig auf den wackeligen Brettern, um nicht in das verschmutzte Wasser zu fallen.

Manila_Maedchen auf Holzbalken
Ein junges Mädchen balanciert mit ihren Tieren auf den provisorischen Brettern über den überfluteten Straßen.

Manila_Futter_wird_gebracht
Die Anwohner des Dorfes Angono bekommen Futter für ihre Hunde und Katzen.

Das Dorf liegt nicht weit entfernt vom Laguna See, der kürzlich aufgrund des starken Regens und Taifuns überflutete. Schätzungen zufolge wird das Wasser noch eine Weile länger die Straßen überschwemmen.

Welpen, Katzen und Hühner kämpfen neben den Menschen mit den Fluten. Einige Hunde laufen nervös auf Dächern herum und drücken ihr Leid durch lautes und unaufhörliches Bellen aus. Viele Tiere sind dünn und sehr gestresst.

Manila_Tiere_fliehen vor Wasser
Tiere und Menschen fliehen meiden die überfluteten Straßen und Wege im Dorf Angono.

Manila_Welpe_versteck
Ein Welpe schaut aus seinem Versteck in den Fluten hervor.

Die WSPA und ihre philippinische Partnerorganisation Philippine Animal Welfare Society (PAWS) (Webseite in Englisch) versorgen die Angono und die umliegenden Dörfer mit Futter. 7.500 Hunde und Katzen gehören zu den am meist betroffenen Familien. Aufgrund der Katastrophe können es sich die Familien in den überfluteten Gebieten finanziell nicht leisten, ihre Tiere zu füttern.

Trotz der Strapazen haben uns die philippinischen Menschen mit Freude begrüßt und dankten uns für die Versorgung ihrer Tiere mit Futter. Effrem stellte uns seinen Hund Bianca vor. Bianca ist durch die Fluten sehr gestresst, aber Effrem kümmert sich liebevoll um sie. Familie Samsan-Blanca zeigten uns stolz ihre Hunde, das Geschwisterpaar Totchi und Potchi.

Manila_Hilfsteam
von links nach rechts: Leiter der WSPA-Katastrophenhilfe Steven Clegg, Naiobi, Effrem, Bianca und Leiterein der Logistik WSPA Koi Tamkeaw

Manila_Totchi
Herr Samson-Bianca stellt Koi Tamkeaw Totchi vor

Verfasst von Ralph Greenland - WSPA Digital Content Editor am 05. September 12 um 13:04 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Fluten in Haiti: Fast 28.000 Tiere in Not

Nach dem tropischen Sturm “Issac” wurde der Süden Haitis von heftigen Überschwemmungen heimgesucht. Unser Katastrophen-Rettungs-Team hat die betroffenen Gebiete aufgesucht, um das Risiko für die Tiere einzuschätzen. Ungefähr 28.000 Tiere in Not sind von den Überschwemmungen betroffen.

30-08_Haiti
Die WSPA wird medizinische Nothilfe für die Tiere bereitstellen. Auch werden wir Tierbesitzern zeigen, wie sie ihren Tieren die Medizin verabreichen können, ohne zusätzlichen Stress in den Tieren zu schüren. So kann die Gefahr von Krankheitsausbrüchen, welche bei Naturkatastrophen sehr häufig sind, minimiert werden. Unser Nothilfe-Team wird weiteren Hilfsbedarf der Tiere analysieren und den ansässigen Tierärzten Unterstützung bieten.

Die WSPA half schon 2010 den Tieren nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti. Wir arbeiteten zusammen mit der nationalen Regierung, um die nötige Infrastruktur für den Tierschutz zu verbessern und stellten eine mobile Tierklinik bereit. Unsere breite Erfahrung in Haiti wird nun den betroffenen Tieren und Menschen besonders zu Gute kommen.

Über den Verlauf des Nothilfe-Einsatzes werden wir hier in wenigen Tagen berichten.

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 31. August 12 um 14:49 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Nothilfe für die Tiere im Katastrophengebiet in Vietnam

Unser Katastrophenhilfe-Team aus Thailand ist aktuell im Nothilfe-Einsatz in Nordwest Vietnam. Dort leiden tausende Tiere unter der starken Dürre.

Über 60.000 Tiere im Distrikt Yen Thuy müssen hungern nachdem 70% der Ernte durch die extremen Wetterbedingungen zerstört wurden. Die Katastrophen-Zustände haben immense Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlergehen der betroffenen Menschen und Tiere.

Vietnam_schwein
Schwach und hungernd:  abgemagerte Schweine und andere Nutztiere kämpfen ums Überleben, da die Futter-Ressourcen stark zurückgegangen sind

Zusätzlich zur Versorgung mit Futter, führt die WSPA einen Workshop für 13 Tier-Gesundheitsinspektoren und einen Gemeinde-Workshop für 150 Haushalte durch. Die Workshops in den vier am stärksten betroffenen Gebieten zeigen den Menschen, wie sie Tierfutter sicher haltbar machen, um den Schutz der Tiere bei zukünftigen Katastrophen zu gewährleisten.

Die Regierung Vietnams hat zugesichert, diese Methoden bei Erfolg der Workshops in Schutzprogramme für andere potentielle Trockengebiete zu übernehmen.

Vietnam_menschenBetroffene Menschen in Vietnam müssen aufgrund der Dürre unter Ernteausfällen leiden

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 21. August 12 um 11:48 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Update zum Hilfseinsatz bei den Fluten in Assam, Indien

Unser indisches Katastrophenhilfe-Team ist in Assam Tag und Nacht im Einsatz. Gemeinsam mit dem Ministerium für Tierhaltung und Gemeindevorsitzenden helfen wir den Bauern und Tierbesitzern in den überschwemmten Gebieten.

Aktuell konnten 6 der geplanten 7 medizinischen Nothilfe-Lager errichtet werden. Somit wurde fast 1.000 Tierbesitzern und 24.000 Tieren geholfen. Assam_fluthilfe_aug2012

Die WSPA hat zudem notwendiges Zubehör für medizinische Operationen und 875 Säcke Reiskleie als Futter für die Tiere bereitgestellt. Damit kann 1.203 Haushalten sowie knapp 10.000 Rindern und Schweinen geholfen werden.

Wir erwarten weitere 1.520 Säcke Reiskleide diese Woche, die wir dann an die betroffenen Tiere und Menschen verteilen.

Das Ministerium für Tierhaltung hilft uns sehr bei der Organisation und Umsetzung dieser Maßnahmen. Auch ohne die Unterstützung der Gemeindevorsitzenden wäre unser Einsatz nicht möglich.

Über den Verlauf und weitere Hilfemaßnahmen bei den Fluten in Assam, Indien werden wir Sie hier auf dem Laufenden halten.

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 07. August 12 um 14:02 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Die WSPA hilft in Assam, Indien bei den verheerendsten Fluten seit mehr als 30 Jahren

Die WSPA analysierte die Situation nach den Fluten in Assam, Indien und reagiert mit sofortiger Nothilfe für Tiere. Im Distrikt von Dhemaji sind sehr viele Nutztiere, wie Schweine, Ziegen und Kühe, betroffen. Diese werden nun von unserem WSPA-Katastrophenhilfe-Team medizinisch versorgt und Futter erhalten.

Ca. 1.322 Tiere sind schon durch die Fluten gestorben. Ungefähre 1,7 Millionen weiterer Tiere sind in mehr als 3.000 Gemeinden in Assam betroffen.

Laut Berichten sind die Fluten die verheerendsten seit mehr als drei Jahrzehnten. Mehr als 2,2 Millionen Menschen mussten bereits ihr Zuhause verlassen.

Nutztiere von den Fluten in Assam Ueberrascht

Durch die Nothilfe der WSPA wird ca. 34.000 Tieren sowie den von den Tieren abhängigen Menschen geholfen.

Tausende Menschen und Tiere von Fluten in Assam betroffen

Die WSPA analysiert zudem den Hilfsbedarf der Nutztiere im Kaziranga Nationalpark. Dort sind tragischer Weise 600 Tiere in den Fluten umgekommen. Zusammen mit der Tierärztlichen Hochschule Assam, dem Amt für Landwirtschaft und weiteren lokalen Partnern wird die WSPA mit den betroffenen Gemeinden arbeiten, um eine nachhaltige und langfristige Lösung zum Schutz der Tiere und Menschen vor den Fluten zu finden.

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 26. Juli 12 um 14:02 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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Katastrophenhilfe-Einsatz bei der Flut in Indien

Mit dem Monsoon kamen sturzflutartige Regenschauer im Staat Assam im Nord-Osten Indiens. Die Fluten haben seit Mitte Juni mehr als 2.000 Dörfer in 23 der 27 Distrikte in Assam überflutet. Knapp 2 Millionen Menschen mussten dadurch ihre Häuser verlassen. Flut_Indien_2012_thehindu

Geschätzte 33.000 Rinder und 25.000 Schafe, Ziegen und Schweine sind von der Flut betroffen. In den verlassenen Dörfern tragen Menschen ihre Tiere an sichere Orte, wie Uferdämme und hoch gelegene Straßen. Beim Futter der Tiere wurde ein immenser Verlust verzeichnet. Der Fluss ist übergetreten und verursachte die Überschwemmung von Gras- und Weideland, auf denen nun die Tiere keine Nahrung mehr finden können.

Das Katastrophenschutz-Team der WSPA analysiert aktuell die Auswirkungen der Fluten auf die Tiere in Assam und wird Sie über die Entwicklungen hier informieren.

 

Verfasst von James Sawyer - WSPA Head of Disaster Management am 11. Juli 12 um 15:22 Uhr | Permalink | Kommentare (0)

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