Aufgrund der jüngsten katastrophalen Überschwemmungen in Brasilien haben die WSPA und die Universität UNIFESO ein Hilfszentrum errichtet, um die Versorgung von Tieropfern zu koordinieren.
Das Zentrum eröffnete am 27. Januar in der schwer betroffenen Stadt Teresópolis. Gegenwärtig lagern dort 12 Tonnen Hundefutter und eine Tonne Katzenfutter sowie tiermedizinisches Gerät, die dem Bedarf entsprechend verteilt werden.
Dr. Sérgio Vasquez, Experte des WSPA-Krisenmanagements in Mittelamerika, Mexiko und der Karibik, koordiniert die Arbeit des Katastrophenhilfeteams. Zum Team gehören ein Professor der UNIFESO, Mitglieder von WSPA-Brasilien sowie der Leiter der brasilianischen Mitgliedsorganisation Ecosul. Diese organisierte 2009 die Katastrophenhilfe im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina.
Ehrenamtlich arbeitende Tierärzte und Veterinärstudenten der UNIFESO bringen täglich Vorräte in überflutete Gebiete. Am 28. Januar begab sich das Team nach Santa Rita in Teresópolis.
Der Katastrophenplan der WSPA konzentriert sich auf die Bereitstellung von Futter und auf die medizinische Behandlung herrenloser Tiere. Wir klären die Bevölkerung vor Ort über Krankheiten auf, die von streunenden Tieren ausgehen können. Erkrankungen brechen normalerweise zwei bis drei Wochen nach einer Katastrophe aus. Jedes Tier, das einer Behandlung bedarf, wird zu einer Notklinik im Veterinärkrankenhaus der UNIFESO gebracht.
Die WSPA ist weltweit in der Katastrophenhilfe aktiv. Mit unserer langjährigen Erfahrung im Katastrophenmanagement leisten wir neben der Soforthilfe für Tiere eine nachhaltige Lebensverbesserung. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen vor Ort haben wir direkten Kontakt zur lokalen Bevölkerung und freiwilligen Helfern. Nur so können wir sicherstellen, dass wir mittel- und langfristige Bedürfnisse erkennen und somit dauerhaft für das Wohl der Tiere sorgen.

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