Die Arbeit der WSPA zusammen dem örtlichen Katastropheneinsatzteam für Tiere (Animal Disaster Response Team – ADRT) geht nach dem katastrophalen Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami vom 11. März konsequent weiter.
Wir haben einige Nachrichten über die betroffenen Tiere – besonders Haustiere – die sich im Augenblick im Evakuierungsgebiet in der Nähe des Atomkraftwerkes Fukushima befinden. Es wird geschätzt, dass nicht weniger als 5.000 Katzen und Hunde von ihren Besitzern zurückgelassen wurden, als das Gebiet aufgrund der hohen Strahlenbelastung evakuiert wurde.
Die neueste Meldung ist, dass die ADRT-Koalition, die die WSPA von Anfang an unterstützt, vom Landwirtschaftsministerium gebeten wurde, den 5.000 Haustieren zu helfen. Wir sehen dies als einen ersten wichtigen Schritt, um die Behörden davon zu überzeugen, sich für die Haustiere einzusetzen, die ihren Besitzern so viel bedeuten. Die WSPA hat Gelder für wichtige Ausrüstungen bereitgestellt, die das ADRT-Team für ihre Arbeit in dieser gefährlichen Umgebung benötigt. Während sie sich auf diese schwierige Aufgabe vorbereitet, können wir nur hoffen, dass sie ihren Einsatz für die Tiere und ihre Besitzer erfolgreich bewältigen wird. Ihr persönlicher Mut und ihr Engagement für die Tiere ist für uns ein Vorbild, und wir sind sehr stolz, dass wir ihnen helfen können. Der Tierarzt Damian Woodberry von der WSPA wird am Donnerstag nach Japan zurückkehren, und uns über die neuesten Entwicklungen informieren.

Endlich wird auch den zurück gebliebenen Tieren geholfen. Das erfreut mich sehr.
Kommentiert von: Sylvia Hirschberg | 29. April 11 um 14:59 Uhr
Jetzt möchte ich nur mal erleben, daß auch die Medien über solche Aktionen berichten :-(
Kommentiert von: Doris Schnabel | 29. April 11 um 15:59 Uhr
ich warte schon seit diesem schlimmen Ereignis auf solche Meldungen in den Medien, aber umsonst.....aber zum Glück werden wir hier von diesen engagierten Menschen informiert und dafür ein großes Danke schön und vor allem an die Menschen, die alles versuchen, diesen Fellchen zu helfen!!!!
Kommentiert von: Christine Plaul | 29. April 11 um 16:50 Uhr
Leider sind doch bestimmt die meisten Haustiere mittlerweile auch verstrahlt ? Wie wird ihnen denn vor Ort genau geholfen?
Kommentiert von: Silke R. | 30. April 11 um 08:22 Uhr