Das Jahr 2011 war schwierig für unser globales Katastropheneinsatzteam. Aber es ist auch schön, zurückzuschauen und zu sehen, was für Erfolge wir erzielt haben: Allein im letzten Jahr haben die Katastropheneinsatzteams der WSPA auf der ganzen Welt mehr als 240.000 Tieren in elf Ländern geholfen.
Wir konnten so viele Tieren retten: Rinder, Büffel, Schweine, Schafe, Ziege, Kamele, Esel, Pferde, Hühner, aber auch Haustiere wie Kaninchen, Katzen und Hunde.
Wir waren in Brasilien, Kolumbien, Sri Lanka, Ägypten, Bolivien, Japan, Thailand, Argentinien, Indien, Vietnam und Kenia. Unsere regelmäßigen Leser haben mit gefiebert und uns auf dem Katastrophenblog dabei begleitet.
Obwohl das Jahr 2012 noch jung ist, hat es schon stürmisch begonnen: Glücklicherweise nicht mit einer so schlimmen Katastrophe wie dem Erdbeben, das Haiti am 12. Januar 2010 heimsuchte.
Unser Katastrophenteam aus Costa Rica hat diesen Januar auf die Überschwemmungen in Brasilien reagiert: Es gab schwere Regenfälle und Erdrutsche im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais. Auch im Bundesstaat Rio de Janeiro herrscht noch immer Alarmzustand, besonders betroffen ist die Gegend von Sierra do Organs.
In Minas Gerais ist die Zahl der Todesopfer mittlerweile auf acht gestiegen. Über die Ufer getretene Flüsse und Erdrutsche haben mehrere Bundesautobahnen blockiert. Es war extrem schwierig, Hilfslieferungen und Rettungsteams in die zerstörten Gebiete zu schicken. 108 Gemeinden wurden innerhalb der letzten zwei Wochen von Böen und Hochwasser heimgesucht. In der Hälfte dieser Gemeinden wurde der Notstand ausgerufen. 2,1 Millionen Menschen sind von den Unwettern betroffen.
Dr. Juan Carlos Murillo und Dr. Sergio Vasquez sind erfahren im Katastropheneinsatz. Seit dem 8. Januar sind sie in Brasilien: Sie prüfen, wie es den Tieren im Überschwemmungsgebiet geht. Sie ahnten, dass sie auf viele verlassener Tiere treffen würden. Deshalb haben sie große Mengen an Trockenmischfutter und Erste-Hilfe-Ausrüstungen mitgebracht.
Sobald die Berichte unserer Mitarbeiter vor Ort eingehen, werden wir Sie informieren – hier und über Twitter.

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