Der ausbleibende Regen der letzten zwei Jahre führt nun in eine extreme Dürreperiode. Im Norden Mexikos sind die Landwirtschaft und der Tierbestand bereits stark bedroht. Sergio Vasquez, von der WSPA, reiste in die betroffenen Gebiete und schildert seine Eindrücke:
„Es gibt bereits keine grünen Weideflächen mehr. Damit wird es für die Tiere immer schwieriger, Nahrung zu finden. Wir haben bereits viele verendete Tiere gesehen. Sie sind durch die Dürre verhungert oder verdurstet. Einige Tiere blieben auf der Suche nach Nahrung im schlammigen Boden stecken und verendeten dort.“
„Stark geschwächte Tiere müssen, auf der Suche nach Wasser, weite Strecken zurücklegen. Das überleben nicht alle. Die vielen verdursteten Tiere sind ein entsetzlicher Anblick!“
Der momentane Zustand kann sich langsam, aber sicher zu einer Katastrophe ausweiten. Obwohl der Wasserstand schon lange niedrig war, ist er nun auf einen kritischen Tiefstand gesunken. Auch wenn es noch Zugang zu einigen wenigen Wasserlöchern gibt, findet das Vieh auf dem halbtrockenen Weideland kaum noch Nahrung. Lediglich eine resistente Kaktusart, namens Nopal, ist noch verbreitet.
Nach den abgeschlossenen Feldstudien werden wir die gesammelten Daten auswerten. In den nächsten Tagen werden wir Ihnen berichten, was wir in Mexiko tun.
Zwischenzeitlich ist unser Team aus Kolumbien nach Paraguay gereist, um die Auswirkungen der dortigen Dürre einzuschätzen.
